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Reibungsloser Übergang zum Master nicht überall garantiert
Studierende, die ihr Bachelor-Studium ganz oder teilweise mit einem Studienkredit finanzieren, sollten sich von Anfang an eine klare Option auf eine Finanzierung des sich eventuell anschließenden Master-Studiums zusichern lassen.
Der sechste CHE-Studienkredit-Test kommt auf das Ergebnis, dass Studienkredit-Verträge seitens der Studierenden nicht in jedem Fall zu gleichen Konditionen für ein Master-Studium verlängert werden können. Ulrich Müller, Projektleiter des CHE: ''Gerade regionale Angebote, etwa Sparkassen und Raiffeisenbanken, garantieren in der Regel unkomplizierte Verlängerungsoptionen. Bei bundesweiten Angeboten erfolgt eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses dagegen häufig nur nach einer Einzelfallprüfung, etwa auf Basis der bisherigen Leistungen.'' Die Fortsetzung eines existierenden Vertrags für die Phase des folgenden Master-Studiums ist aber etwa bei dem KfW-Studienkredit und bei der ''Deutsche Bildung Studienförderung'' problemlos möglich.
Ulrich Müller: ''Anbieter von Studienkrediten sollten sicherstellen, dass die Rückzahlungsverpflichtung erst nach dem Berufseintritt startet.''
Gemeinsam mit der Financial Times Deutschland wurde der CHE-Studienkredit-Test zum sechsten Mal in aktualisierter Form erarbeitet und veröffentlicht. Ulrich Müller: ''Bei der Wahl eines Studienkredit-Angebotes reicht es nicht, auf den Zinssatz zu achten. Die Verwendungszwecke, Zielgruppen und Modalitäten unterscheiden sich deutlich.''
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